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Ein Garten gegen den ZOB

Der Neubau des zentralen Omnibus in der Nordstadt trifft auf Widerstand

ange Jahre befand sich der zentrale Omnibus-Bahnhof dort, wo jetzt das Fußballmuseum steht. Für dessen Bau wurde der ZOB provisorisch auf die Nordseite des Bahnhofs verlegt. Dort befindet er sich noch immer.


Die Stadt plant den ZOB-Neubau südlich der Grünen Straße, etwa auf der Höhe der heutigen Paketpost. Es soll sich um eine Art ebenerdige Tiefgarage handeln, die in das dort ansteigende Gelände gebaut wird. Ein- und ausgefahren wird am Knotenpunkt Grüne Straße – Schützenstraße.


Die Kosten sind gewaltig. Das Geld soll erwirtschaftet werden, indem man einen Großteil des Plangebietes (das sich vom Burgtor bis etwa zum Sunderweg erstreckt) an Investor:innen vergibt, die diese Flächen zu marktwirtschaftlichen Bedingungen verwerten. Vorgesehen ist vor allem dichte Wohn- aber auch gewerbliche Bebauung.


Der vorgesehene ZOB ist mehr als doppelt so groß wie das heutige Provisorium.
Bisher zeichnet sich noch keine Lösung für die Verkehrsführung ab: Busfahrten, Bring- und Holverkehre für die Fahrgäste und dichte Bebauung werden erheblichen zusätzlichen Verkehr generieren. Lärm und Schadstoffemissionen werden heutige und künftige Wohngebiete belasten. Die südliche Schützenstraße, heute ein kleines urbanes Gebiet, wird die Funktion eines Autobahnknotens erhalten.


Die Initiative «Garten statt ZOB» (benannt nach unserem kleinen «Anarchogarten» auf einem Hügel neben dem heutigen ZOB-Provisorium) spricht sich für eine Platzierung des ZOB vorzugsweise in Hafennähe aus. Das Plangelände selbst sollte, seiner Lage gemäß, zu einem Grün-betonten urbanen Gebiet mit Aufenthaltsqualiät entwickelt werden.

Weitere Informationen findet ihr
unter: gartenstattzob.de

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