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Ein Ort als utopischer Entwurf

Schaffen wir einen vielfältigen Raum zum Mitmachen, Erleben und Utopien gestalten

Das «Offene Zentrum» ist ein entstehender Ort in Dortmund, der von verschiedenen Menschen und Initiativen seit Ende Oktober 2018 gedacht und organisiert wird.

Warum ein «Offenes Zentrum»?

Etliche Initiativen, Vereine, Gruppen, Einzelpersonen, Parteien, Verbände setzen sich in Dortmund gegen Diskriminierung, für nachhaltigeres Leben und ein friedliches Miteinander ein. Wir wünschen uns einen Ort, der die einzelnen Akteur:innen zu direktem Austausch zusammen bringt, an dem Menschen und Ideen sich entfalten können, ohne die üblichen (bürokratischen) Hürden.

Was sind die Ziele des Offenen Zentrums?

Das Offene Zentrum verbindet Kultur und Politik und fördert Nachhaltigkeit. Das Zentrum soll ein Ort sein, der als utopischer oder zumindest alternativer Entwurf sichtbar ist und sich als Teil von gesamtgesellschaftlicher Veränderung versteht. Hier können sich Menschen mit ihren zahlreichen Potentialen und ihrer Persönlichkeit einbringen, unabhängig von Herkunft, Muttersprache, Religion, Geschlecht, Alter, körperlicher Befähigung oder finanziellen Möglichkeiten. Angebote sollen möglichst unentgeltlich von allen besucht werden können, wo notwendig solidarische Finanzierungsmodelle entwickelt werden. Mit niedrigschwelligen, offenen, bunten Angeboten sollen Mitmach-Alternativen zum Bestehenden geschaffen und politische und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht werden.

Es ist uns zudem ein Anliegen, Brücken zwischen verschiedenen Menschen und Initiativen zu bauen. Es haben sich uns bereits verschiedene Initiativen angeschlossen, die unserem Vereinszweck entsprechen, um mit uns unter dem gemeinsamen Dach des Vereins agieren zu können.

Brücken zu bauen zwischen Menschen verschiedener Kulturen und Sprachen ist manchmal nicht ganz leicht und erfordert oft, dass auf Menschen zugegangen wird. Hierfür braucht es neben einer offenen Einstellung, interkulturelle Kompetenz und manchmal Kenntnis verschiedener Sprachen. Integration ist für uns keine Einbahnstraße. Wir wollen in Zukunft mehr Angebote schaffen, die kulturell möglichst multi-kompatibel sind und Menschen mit verschiedenen Kulturen und Sprachen ansprechen.

Wie wird das Ganze umgesetzt?

Das Offene Zentrum soll als diskriminierungsfreier Raum gelebt werden. Unter Diskriminierung verstehen wir die Benachteiligung oder Herabwürdigung von Menschen aufgrund von Einstellungen, Vorurteilen oder emotionalen Assoziationen, die oft unbewusst und unreflektiert sind. Nicht diskriminierendes Verhalten sollte sich sowohl in der verbalen Kommunikation, als auch im Verhalten der am Offenen Zentrum Beteiligten widerspiegeln. Diskriminierende Weltbilder, Einstelllungen und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit soll im Offenen Zentrum in keiner Weise Raum gegeben werden. Wir versuchen, ohne Hierarchien auszukommen, entstehende Hierarchien möglichst unmittelbar zu minimieren und diesen entgegen zu wirken.

Gibt es schon:

  • Gemeinschaftsgarten (Ecke Heroldstraße / Alsenstraße)
  • Musik mit Kindern
  • Jam Session
  • Sprachcafé
  • KüfA (gemeinsames Kochen)
  • Read and Talk (über Bücher die man gerade liest sprechen)
  • Umsonstladen

Wünsche :

  • Bodywork
  • Hausaufgabenhilfe für Kinder
  • Repaircafé
  • Vorlesenachmittage

und DEINE IDEE!?

Weitere Informationen findet Ihr unter: https://www.offeneszentrum.de/

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